DRAGONS, NOT KITES

Teilnahme an der ArtSocial22
mit den IKM- und DIM- Studierenden des

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Zusammen mit einhundert Studierenden der HS Ansbach lassen wir 100 Flugdrachen, die wir vorher selbst gebaut mit unserer Botschaft versehen haben, in den Himmel über der Innenstadt von Rothenburg ob der Tauber steigen. Es soll um eine UTOPIE gehen, die die Studierenden für sich formulieren und zum Fliegen bringen wollen.

 

Zentral dabei ist der Dialog mit den Passanten*innen mitten in der Stadt. Im Kontrast zur UTOPIE wird es eine „Reibung" zu den gesellschaftlichen „Lastern und Sünden" geben, jedoch in einem positiv aufgeladenen Kontext, eine Rückbesinnung zur Kindheit und damit zur „Unschuld“.

100 Drachen mit Botschaften für die Zukunft
fliegen über Rothenburg 

Die Studierenden lassen am 25.04. mitten in der Stadt die selbstgebauten Drachen aufsteigen. Bei Windstille werden sich die einzelnen Drachen zu einer riesigen Skulptur mitten am Marktplatz formieren. Die Passanten sind eingeladen, mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen. Sei es über deren Botschaft und die Wünsche für die Zukunft oder über die Träume der eigenen Kindheit, die teilweise noch in Zeiten der Analogie lagen als man noch selbst Drachen bastelte und sie im Wind aufsteigen ließ.

 

Der Initiator und Künstler Thor van Horn:„Um im Sinne von Joseph Beuys an der „großen Skulptur unserer Gesellschaft“ zu bauen, brauchen wir gute Ideen. Klagen hilft nicht. Es geht darum, eine echte Vision für die Zukunft zu kreieren, der wir gerne folgen. Dafür braucht es Inspiration und einen demokratischen Diskurs, d.h. wir müssen wieder miteinander reden und nicht übereinander und durcheinander. Solche ästhetische und emotionale Fixpunkte und Ereignisse helfen dabei."


Prof. Carolin Durst: "Es ist wichtig, dass sich die Studierenden mit ihrem Studienort verbinden und verorten. Sie sollen sich ihrer wichtigen Rolle für die künftige Gesellschaft bewußt werden und sie nutzen. Kreativität ist DIE Fähigkeit, die wir in unserem Studiengang fördern und fordern. Gerade zu Pandemiezeiten ist es of schwierig gemeinsam kreativ zu sein. Wir bleiben aber optimistisch und freuen uns, dass unsere Studis voller Energie ins Wintersemester abheben können.“


Die Stadt Rothenburg und ihr Oberbürgermeister sind wichtige Unterstützer der Aktion. OB Markus Naser: “Der Campus Rothenburg ist ein wichtiger Pfeiler unserer Bildungslandschaft in Rothenburg". Nach dem unser Campus coronabedingt drei Semester leer stand, freuen wir uns über die vielen neuen Studierenden in Rothenburg!“
 

Die Studierenden nehmen die besondere Stimmung in ihren neuen Lebensabschnitt und freuen sich gleich zum Neustart einen guten Kontakt zu ihrer Studienstadt und den Bürger*innen aufzubauen. Trotz der befolgten Noch-Einschränkungen helfen nach der langen Zeit in der Pandemie genau diese ungezwungenen, generations-übergreifenden Begegnungen und soziokulturellen Aktionen, um die Folgen der Zeit des Social-Distancing zu überwinden.

 

... und hier das Ergebnis